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10.11.2006 :
Jennifer und Mauela werden als Extremfühchen in der 25. Schwangerschaftswoche in Karlsruhe geboren.

03.01.2007 :
Unser Rechtsanwalt beantragt beim Jugendamt Kirchheimbolanden für uns Familienhilfe.

                                                                                                                            
15.01.2007
Gespräch in der Kinderklinik Karlsruhe mit den Ärzten, Mitarbeiterinnen vom Jugendamt Karlsruhe und Kirchheimbolanden.

20.01.07 :
Umzug von Klingenmünster nach Schweisweiler.

14.02.2007 :
Hilfeplangespräch bei uns zu Hause. Anwesend waren 1 Mitarbeiter der Kreisverwaltung bezüglich für Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, 1 Mitarbeiterin der AOK aus Kaiserslautern, 1 Kinderärztin aus Rockenhausen, Großmutter der Kinder, 1 Mitarbeiterin der Jugendamtsleitung, 1 Mitarbeiterin vom Jugendamt ,1 Praktikantin vom Jugendamt Kirchheimbolanden und 1 Hebamme aus Rockenhausen.

20.02.2007 :
Jennifer wird vom Klinikum Karlsruhe nach Kaiserslautern verlegt. Manuela ist noch im Krankenhaus Karlsruhe.

21.03.2007 :
Gespräch im Klinikum Kaiserslautern zur Vorbereitung der Entlassung aus dem Klinikum für Jennifer. Anwesend waren der leitende Oberarzt, 1 Assistenzärztin, eine Mitarbeiterin vom Jugend Kirchheimbolanden, 1 Familienhelferin von CJD, die Großmutter der Kinder und natürlich wir.

20.04.2007 :
Das DRK in Kaiserslautern wird für ambulante Betreuung von Jennifer nach ihrer Entlassung  von uns kontaktiert.

20.04.2007 :
Manuela wird vom Klinikum Karlsruhe ins Krankenhaus nach Kaiserslautern verlegt.

25.04.2007 :
Jennifer wird zu uns nach Hause entlassen. Das DRK. Kaiserslautern kommt täglich für 4 Stunden ins Haus. Nun beginnt auch die Familienhelferin ihre Arbeit bei uns. Sie kommt ein bzw. zweimal in der Woche zu uns und führt mit uns Gespräche. Jennifer muss einmal in der Woche zur Kontrolluntersuchung nach Kaiserslautern und bekommt dort auch ihre Vojtatherapie.

18.06.2007 :
Hilfeplangespräch bei uns zu Hause. Anwesend waren 1 Mitarbeiterin vom Jugendamt Kirchheimbolanden, die Familienhelferin, eine Kinderkrankenschwester vom DRK, die Großmutter der Kinder und ich, da sich Doris derzeit im psychiatrischen Krankenhaus Rockenhausen befand. Die Familienhilfe wird weiterhin auf 10 Stunden in der Woche festgelegt.

23.07.2007 :
Manuela wird vom Krankenhaus Kaiserslautern nach Ingelheim am Rhein in das Haus St. Martin, einer Fördereinrichtung für Schwer - und Mehrfachbehinderte verlegt. Nach monatelanger Suche war es mir gelungen, diese Einrichtung zu finden.

27.07.2007 :
Doris wird nach 2 Monaten aus der Psychiatrie in Rockenhausen entlassen.

15.09.2007 :
Wird in Abstimmung mit der Familienhelferin, dem Jugendamt und uns die Stundenzahl der Familienhelferin von 10 auf  7,5 Stunden in der Woche reduziert.

10.10.2007 :
Die Familienhelferin geht für drei Wochen in Urlaub und kommt danach nicht wieder, da wir eine neue Familienhelferin ab November 2007 bekommen. Die neue Familienhelferin nimmt ihre Tätigkeit Mitte November auf, Nachdem die Familienhelferin sich ein Bild von unserer Familiensituation gemacht hat, kommt diese zum Ergebnis, dass wir wieder 10 Stunden in der Woche an Familienhilfe benötigen.

06.11.2007 :
Die neue Familienhelferin nimmt ihre Arbeit auf.

16.01.2008 :
Jennifer muss zu vers. Routineuntersuchungen für 2 Tage ins Klinikum nach Kaiserslautern.

17.01.2008 :
Hilfeplangespräch bei uns. Anwesend waren 1 Mitarbeiterin vom Jugendamt, die Familienhelferin, 1 Schwester vom DRK Kaiserslautern und wir. Jetzt werden vom Jugendamt 10 Stunden Familienhilfe in der Woche festgelegt.  

17.02.2008 :
Doris, die unter einer Angststörung leidet ruft die Familienhelferin an und schildert ihr, dass sie "starke Angst" habe. Die Familienhelferin kommt sofort und erklärt, dass Doris Angst habe und mich wohl auch verlassen wolle. Wir haben keinen Streit gehabt. Damit Doris sich erst einmal erholen konnte, wurde Jennifer zu ihrer Oma gebracht. Die Familienhelferin schlug vor, dass es sinnvoll sei, dass wir als Ehepaar mal für einen Tag getrennt sein sollten - um sich zu erholen -. Wir stimmten zu. So ging Doris ins Frauenhaus nach Kaiserslautern, weil sie nicht zu ihren Eltern wollte. Für diesen Tag wurde Jennifer liebevoll von ihrer Oma versorgt.

18.02.2008 :
Gespräch im Jugendamt Kirchheimbolanden. Anwesend waren wir, Jennifer, 1 Mitarbeiterin vom Jugendamt und die Familienhelferin. Doris und ich freuten uns, uns wiedersehen. Doris hatte sich tatsächlich erholt. Im Jugendamt wurden wir überredet, dass Jennifer für ein paar Wochen zu einer "Bereitschaftpflegefammilie" kommen solle. Da hätte Doris die Chance sich zu stabilisieren und danach käme dann Jennifer wieder zu uns. So unterschrieben wir die "Inobhutnahme" in eine Bereitschaftpflege. Von nun an dürfen wir Jennifer einmal in der Woche unter Aufsicht unserer Familienhelferin für ca. 1 1/2 Stunden sehen. Diese Kontakten finden bei uns zu Hause statt.

11.03.2008
Wir sagen zu der Familienhelferin, dass es uns wieder gut geht und wir nun Jennifer wiederhaben wollen. Hier erfahren wir, dass dies das Jugendamt ablehne mit der Begründung: "das kind entwickle sich gut". Jetzt wird unser Rechtsanwalt tätig, indem dieser ein Fax an das Jugendamt sendet. Daraufhin wird für dem 01.04.2008 ein Gesprächtermin im Jugendamt vereinbart.

15.03.2008 - 18.03.2008
In diesen Tagen kommt Manuela erstmalig in ihrem Leben zu uns nach Hause. Dies war möglich, nachdem wir bei unseren Besuchen im Haus St. Martin unter fachlicher Anleitung Manuela versorgt hatten und ihr auch ihre Medikamente verabreicht hatten. Auch mit der Sondierung zur Nahrungsaufnahme wurde uns häufig gezeigt. Außerdem hatten wir eine Telefonnumer, die wir zu jeder Tag - Nachtzeit bei Problemen anrufen konnten. Manuela konnten wir am 18.03.2008 in einem ordentlichen und ausgeglichenem Zustand wieder nach Ingelheim bringen. Eine Familienhelferin und eine Schwester von DRK waren nicht anwesend. Wir konnten alle Pflegetätigkeiten alleine durchführen. Das Haus St. Martin wußte nicht, dass Jennifer in einer Pflegefamilie ist.

19.03.2008
Sollte Jennifer in ein Frühförderzentrum vorgestellt werden, um weitere Fördermaßnahmen einleiten zu können. Allerdings waren die Pflegeeltern von Jennifer mit ihr in Urlaub gefahren, ohne dass wir dazu gefragt wurden und erst zu spät darüber informiert wurden. Der Urlaub dauerte eine Woche, in der wir Jennifer auch nicht sehen konnten. Ein neuer Termin konnte ich für den 18.04.2008 vereinbaren. Hintergrund dieser Vorstellung war insbesondere die Möglichkeit, Jennifer in einem Förderkindergarten in Rockenhausen unterbringen zu können. Hier könnte sie alle Fördermaßnahmen erhalten.

28.03.2008 - 30.03.2008
Manuela kommt  für drei Tage zu uns nach Hause. Wieder verläuft alles ohne Probleme.
Eine Hilfe war nicht anwesend. Wir haben nicht erzählt, dass Jennifer bei Pflegeeltern ist.

01.04.2008
Gespräch im Jugendamt Kirchheimbolanden. Anwesend waren 1 Mitarbeiterim vom Jugendamt, unsere Familienhelferin, eine Krankenschwester vom DRK Kaiserslautern  und wir. Wir äußersten hier Wunsch, Jennifer wieder zu wollen. Die Mitarbeiterin von Jugendamt sagte: "dass man sich dies nicht vorstellen könne, da wir Jennifer ja nicht versorgen könne". Wir sagten "dass dies nicht stimme und wir ja auch Hilfen hätten". Das Jugendamt meinte, dass Doris ja schwer krank sei und deshalb es zu einer Überforderung käme. Das sei für das Kind nicht gut. Wir erzählten, dass wir Manuela an zwei Wochenden bei uns gehabt haben und alles gut geklappt hat. Nun wurde die Mitarbeiterin unfreundlich und meinte, dass wir dies hätten mit dem Jugendamt abstimmen müssen.  Nachdem wir weiterhin den Wunsch hatten, Jennifer wiederhaben wollen, meinte die Mitarbeiterin vom Jugendamt, dasss man dann einen Antrag beim Familiengericht stellen werde, um ein Gutachten über unsere Erziehungsfähigkeit erstellen zu lassen.

01.04.2008
Rufen wir das Haus St. Martin an und klären die Mitarbeiter auf und sagen, dass Jennifer in einer Pflegefamilie ist und entschuldigen uns dafür, dass wir nichts davon erwähnt hatten. Wir wollten nur "Mama und Papa" sein. Diese Tage bei uns mit Manuela kann uns keiner nehmen - sie waren sehr schön. Wir vereinbaren, Manuela vorerst nicht nach Hause zu nehmen bis die Sachlage geklärt ist.

03.04.2008
Das Jugendamt beantragt für Jennifer beim Familiegericht in Rockenhausen die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes, der Gesundheitsfürsorge und der Befugnis, Jugendhilfeanträge zu stellen.

09.04.2008
Stellt das Jugendamt den gleichen Antrag für Manuela (siehe 03.04.2008)


11.04.2008
Wir erfahren, dass am 17.04.2008 vor dem Familiengericht Anhörungstermin bestimmt worden ist.


11.04.2008
Unser Rechtsanwalt ruft den zuständigen Richter an und bittet diesen, den Termin auf Nachmittags zu verlegen, da er einen anderen nicht aufschiebbaren Termin hat. Der Richter besteht auf diesen Termin.


17.04.2008
Anhörung im Familiengericht. Unser Rechtsanwalt ist nicht anwesend. Die Mitarbeiterin vom Jugendamt, unsere Familienhelferin und wir nehmen diesen Termin war. Das Jugendamt trägt seinen Antrag vor. Wir hatten nicht das Gefühl,dass wir zu Wort kommen.  Das Gericht ordnet eine einstweilige Anordnung über die Teilübertragung der elterlichen Sorge gemäß den Anträgen des Jugendamtes an. Ein Gutachten wird in Auftrag gegeben.

18.04.2008
Jennifer wird von uns in Begleitung unserer Familienhelferin im Frühförderzentrum vorgestellt.
Ergebnis: Jennifer ist für den Förderkindergarten zu klein und man solle sie in etwa 6 Monaten nochmals vorstellen. In der Zwischenzeit könne sie ambulante Ergotherapien wahrnehmen.

27.05.2008
Der Gutachter spricht das erste Mal mit uns.

30.05.2008
Hilfeplangespräch für Doris, damit diese in eine therapeutische Maßnahme kommt. Hintergrund ist die Tatsache, sich zu stabilisieren um Jennifer unter Hilfestellung mit versorgen zu können. Diese Maßnahme habe ich selbst in die Wege geleitet. Ergebnis: Doris erhält diese Maßnahme und die Kosten werden übernommen.

27.06.2008
Die Familienhelferin ruft an, sagt uns dass sie krank sei und gestattet uns, Jennifer ohne Ausicht bei ihrer Pflegemutter zu besuchen. Wir freuen uns und gehen mit Jennifer allein spazieren. Der Kontakt mit den Pflegeeltern ist angenehm. Nette Familie.

17.07.2008
Wir dürfen Jennifer wieder ohne Aufsicht besuchen.

28.07.2008
Führen wir das Abschlussgespräch mit dem Gutachter. Ergebnis: "Erziehungsunfähig", weil Doris psychisch krank ist und ich ein Pflegekind bin. Der Gutachter schlägt ein Besuchrecht unter Aufsicht vor.


04.08.2008
Jennifer war mit ihren Pflegeeltern für 2 Wochen in Bulgarien. Heute dürfen wir sie ohne Aufsicht besuchen. Jetzt dürfen wir auch Termine mit der Pflegemutter vereinbaren


05.08.2008
Doris beginnt ein Praktikum im Rahmen ihrer Hilfsmahnahme (siehe 30.05.2008).


13.08.2008
Wir dürfen Jennifer ohne Aufsicht besuchen.
23.08.2008
Wir dürfen Jennifer ohne Aufsicht besuchen.
28.08.2008
Gespräch im Jugendamt. Das Jugendamt hat das schriftliche Gutachten und schlägt uns vor, dass wir künftig Jennifer alle 14 Tage in einem Zimmer des CJD für eine Stunde unter Aufsicht sehen. Mehr ginge nicht und dies sei ja auch so üblich. Anschließend dürfen Jennifer ohne Aufsicht besuchen.

03.09.2008
Die Mitarbeiterin vom Jugendamt ruft an und teilt uns mit, dass für die zuständige Mitarbeiterin vom CJD kennenlernen sollten, die die Aufsicht für die Besuche übernimmt. Wir sagen, dass das eine Zumutung ist und dass wir uns das nicht gefallen lassen. Wir rufen unseren Rechtsanwalt und dieser fragt schriftlich beim Jugendamt an, warum die bisherige Regelung nicht beibehalten werden kann.


10.09.2008
Wir dürfen Jennifer ohne Aufsicht besuchen. Die Pflegemutter sagt, dass sie nun keine Termine mehr vereinbaren darf.
12.09.2008
Wir erfahren, dass das Jugendamt an der Empfehlung des Gutachters für ein "betreutes Umgangsrecht" festhält. Demnach sollen wir unsere Tochter alle 14 Tage für eine Stunde unter Aufsicht in einem Zimmer des CJD sehen dürfen. Wir lehnen dies ab, weil wir das als menschenunwürdig empfinden.
22.09.2008
Unser Rechtsanwalt beantragt beim Familiengericht Rockenhausen, dass wir Jennifer einmal in Woche für 4 Stunden ohne Aufsicht besuchen dürfen.
07.10.2008
Anhörungstermin vor dem Familiengericht in Rockenhausen. Unser Rechtsanwalt ist anwesend und wir erhalten Gelegenheit uns zur Sache zu äußern.Leider können nicht alle Fragen geklärt werden, so dass keine Entscheidung getroffen werden kann.Wann nächster Termin ist, steht noch nicht fest. Jennifer haben wir seit dem 10.09.2008 nicht mehr gesehen.
09.10.2008
Damit uns Jennifer nicht ganz entfremdet nehmen wir erst einmal den vom Jugendamt vorgeschlagenen bewachten Umgang mit Jennifer war. indem wir mit dem Jugendamt telefonieren. Wir haben am 28.10.2008 einen Vorstellungstermin im Jugendamt. Hier lernen wir die Mitarbeiterin kennen, die den Besuchskontakt von Jennifer und uns überwachen soll, kennen. Am 29.10.2008 soll um 17:00 Uhr der erste "überwachte Kontakt" stattfinden.

28.10.2008
Gespräch im Jugendamt über den bewachten Kontakt mit unserer Tochter Jennifer
29.10.2008
Erster Kontakt in einem Büro für eine Stunde. Anwesend waren die Familienhelferin, die Pflegmutter, Jennifer und wir. Eine menschenunwürdige Situation. Wir waren nicht einen Moment mit unserer Tochter allein.
10.11.2008
Jennifer und Manuela werden 2 Jahre. Hier durften wir Jennifer bei ihrer Pflegefamilie unter Bewachung für eine knappe Stunde besuchen.
12.11.2008
Wir sehen Jennifer unter Bewachung für 45 Minuten. Wir haben Jennifer ein Spielzeug mitgebracht. Die Pflegemutter hatte auch etwas zum Spielen mitgebracht. Die Familienhelferin hatte auch etwas zum Spielen für Jennifer, das diese der Jennifer hingeworfen hat. Damit war Jennifer offentsichtlich überfordert. Hinzu kam die menschunwürdige Umgebung. Eine fürchterliche Situation für uns alle.
18.11.2008
Erneuter Gerichtstermin in Rockenhausen, der allerdings auf den 11.12.2008 vertagt wurde.
Dem Gerichtsgutachter hat das Gericht fernmündlich mitgeteilt, dass dieser zu diesem Termin nicht erscheinen muss. Die von uns beauftragte Gutachterin ist bis jetzt nicht zum Termin geladen, obwohl wir dies ausdrücklich beantragt haben.
26.11.2008
Der Besuch zu Jennifer muss verschoben werden, da diese nach Angaben der Pflegemutter erältet ist. Nächster Termin soll der 03.12.2008 sein.